Tochter des Kronos und der Rheia, griechische Göttin des Herdes und des Herdfeuers. Als himmlische Jungfrau der Artemis und Athene verwandt, zählte H. zu den olympischen Zwölfgöttern, wurde jedoch bei den Griechen zu keiner lebendigen Gestalt, sodass man sich über sie auch keine Mythen erzählte.
Seit ältester Zeit war der Herd Mittelpunkt des Hauses und des Familienlebens der Hellenen, wo sich auch der Fremde, der Schutzflehende, geborgen fühlte. Hier wurde H. vor jeder Mahlzeit ein kleines Opfer dargebracht. Bei Opferhandlungen pflegte man zuerst zu ihr zu beten, sodass der Spruch „fang mit Hestia an“ sprichwörtlich wurde.
Man verehrte H. aber auch am gemeinsamen Herd des Stammes oder der Gemeinde. Den gemeinsamen Herd ganz Griechenlands repräsentierte die delphische H.
In den Städten des Hellenismus schwand die Bindung des einzelnen Menschen an Haus und Hof, sodass auch das Bild der Göttin H. zunehmend verblasste.
Lokaler Suchagent
Translator
Themenkatalog
Artikel
Beati e Santi
Bücher
Burkhard Heim
Glossar: Ethik
Glossar: Paranormologie
Paranormologie
Selige Heilige
Zeitschrift: GW
Zeitschrift: ETHICAAUDIOTHEK
Resch: Predigten
Resch: Radio VatikanVIDEOTHEK
Resch: Spuk
Außerk. Erf.: Experiment
Ekstase: Marija, Medjugorje
Gemeinschaften: Umbanda
Hypnose: Zahnbehandlung
Levitation: Levitation Owaku
Spritismus: Spiritistische Sitzung
Psychokinese: Kulagina
Trance-Chirurgie: Dr. DeQueiros
Verfluchung: VoodooritualNeuere Bücher
Auch das könnte interessieren
- Geister
- Grabtuch und Schleier
- Inselbegabungen
- Kosmologie
- Leben und Tod
- Marienerscheinungen
- Mystik