Hedwig von Andechs

Auch Hedwig von Schlesien, tschech. Hedvika Slezská, poln. Jadwiga Śląska (* 1174 Andechs; † 15.10.1243 Trebnitz), 1267 heiliggesprochen (Fest: 16. Oktober).
H. wurde im Kloster der Benediktinerinnen von Kitzingen erzogen und mit 12 Jahren mit dem Herzog von Schlesien, Heinrich I., aus der Dynastie der schlesischen Piasten verheiratet, der 1233 auch Herzog von Polen wurde. Ihrer Ehe entstammten vier Söhne und drei Töchter.
H. soll im Fürstentum Liegnitz die Schlangen gebannt haben. Heilwirkend sei auch das Wasser in vielen Hedwigsbrunnen. Sie ist zudem Schutzpatronin von Schlesien und Andechs, des Bistums und der Stadt Görlitz und der ihr geweihten Berliner St.-Hedwigs-Kathedrale, die Friedrich d. Gr. als Hedwigskirche für die zugewanderten Katholiken aus Schlesien errichten ließ.

Lit.: Bautz, Friedrich Wilhelm: Hedwig, Herzogin von Schlesien, Heilige, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL), Bd. 2. Hamm: Bautz, 1990.
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