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Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie (LPN) Band 2

Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie (LPN) Band 2

ANDREAS RESCH

LEXIKON DER PARANORMOLOGIE (LPN)
BAND 2

B – Byzanz

Band 2 des Lexikons der Paranormologie (LPN) enthält auf 500 Seiten Begriffe von B bis Byzanz aus dem Bereich der Grenzgebiete der Wissenschaft, angefangen von den Grenzgebieten der Physik über jene der Biologie, Medizin, Psychologie, Geschichte und Religionswissenschaft bis hin zu Volks- und Völkerkunde, Mythologie und Mystik, verbunden mit Informationen über einschlägige Lehren, Personen, Institutionen, Gemeinschaften und Praktiken

Damit ist das Lexikon der Paranormologie das wohl umfangreichste Lexikon der Welt für Grenzgebiete der Wissenschaft.

Einzelheiten über Geschichte und den Begriff Parnormologie finden sich in Band 1.

Begriffswahl
Das Kriterium für die Aufnahme der einzelnen Begriffe in das LPN sind stets das Außergewöhnliche und dessen Bedeutsamkeit. Bei Begriffssammlung zu Band 2 wurden neben dem Spezialkatalog der Bibliothek des IGW, dem Personen- und Sachregister der einschlägigen Fachliteratur auch Nachschlagewerke von Physik bis Mystik sowie das Internet konsultiert, um einen vorläufigen Thesaurus zu erstellen. Ein solcher Thesaurus ist jedoch ständig durch Begriffe in neuen Publikationen zu ergänzen, um größtmögliche Vollständigkeit zu erreichen.
Den Begriffsumfang dieses 2. Bandes deuten bereits die hier angeführten ersten 20 Begriffe an.

B
B, Gott
Ba
Ba neb Dedet
Baader, Franz X. von
Baal
Baal-Addir
Baalat(h)
Baalberith
Baal-Biq'ah
Baal-Gad
Baal-Hammon
Baal-Karmelos
Baal-Marqod
Baal-Qarnaim
Baal-Sapon
Baal-Schamem
Baal-Schem
Baal-Schem-Tov
Baaltis
Baal-Zebul

Die fremdsprachigen Bezeichnungen einzelner Begriffe (vornehmlich englisch und italienisch) werden nur bei speziellen Fachbegriffen berücksichtigt. Weniger gebräuchliche Termini werden lediglich in folgender Form beschrieben:

Baalat(h) („Herrin“, „Eigentümerin“), westsemitisches Beiwort für eine Stadt- oder Landesgöttin, deren männliche Entsprechung der > Baal ist. Am bekanntesten ist die seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. nachweisbare Baalat von Byblos, die auch als Belit von Byblos in den Amarnabriefen (ca. 1375 v. Chr.) genannt wird. Als Stadtname findet sich B. auch im AT (Jos 19, 44, 1 Kön 9, 18).

Lit.: Dictionary of Deities and Demons in the Bible (DDD) / Van der Toorn, Karel; Becking, Bob; Horst, Pieter W. van der [Hg.]. Second extensively revised edition. Leiden; Boston; Köln: Eerdmans; Brill, 1999.

Die allgemeine Beschreibung der Begriffe erfolgt nach dem Schema: Begriff – Definition – Geschichte – Aktuelle Bedeutung – Literatur. Sie zielt dabei neben einer umfassenden Darstellung auf eine einprägsame Verständlichkeit ab, wie die folgende Darlegung des Begriffs "Ba" zeigt:

Ba, ägyptische Bezeichnung der Seele als geistige Kraft, die von den Griechen mit Bai umschrieben und von dem spätantiken Schriftsteller Horapollon (I.7) nicht ganz zutreffend mit Psyche (Seele) wiedergegeben wird. Ba war, wie sein altes Wortzeichen zeigt, eine besondere Vogelgattung, eine Storchenart, in der man, nahe verwandt mit der Vorstellung > Ach, göttliche Kräfte verkörpert glaubte. So werden in der ältesten Literatur anonym auftretende Götter als Ba bezeichnet. Dann wird die Bezeichnung als Synonym für die Erscheinungsform eines Gottes verwendet. So erblickt man im > Phönix in Heliopolis den Ba des Sonnengottes > Re, den > Apis in Memphis verehrt man als Ba des > Osiris. Die Bezeichnung Ba stammt aus dem königlichen Totenkult und geht mindestens bis auf das Alte Reich (ca. 2705–2180 v. Chr.) zurück. Diese Vorstellung findet sich bereits im frühen ägyptischen Volksglauben, der derlei geistige Kräfte leuchtend wie kleine Öllampen in den Sternen am Himmel sah, weshalb man den Ba-Vogel (Falke mit Menschenkopf) gerne mit einem solchen Lämpchen darstellte.
Im Ausgang des Alten Reiches wird die Bezeichnung auf alle Menschen bezogen. Nachdem der Leib beim Tod durch das Totenritual verklärt ist, kann sich der Ba frei bewegen und vom Leichnam entfernen. Am Tag folgt er der Sonne am Horizont und in der Nacht vereint er sich wieder mit dem Körper in der Unterwelt, bis der Körper verwest ist. Dann fliegt Ba zu den Göttern.

Lit.: Horapollo: Bildschrift oder entworffne Wharzeichen dero die uhralten Aegyptier sich an statt der buchstäblichen schrifften gebraucht habend: Inn zwei bücher / durch etwa Horum ein Heilig geachten Priester und König in Aegyptien vor dreytausent hundert jaren verfasst ... durch Joh. Herold ins Teutsch gepracht. Basel: durch Henrichum Petri), 1554; The Book of the Dead: Facsimiles of the Papyri of Hunefer, Anhai, Kerasher and Netchemet with supplementary text from the Papyrus of Nu. With transcripts, translations, etc. / by E[rnst] A[lfred] Wallis Budge. London: Brit. Mus, 1899; Jacobsohn, H.: Das Gespräch eines Lebensmüden mit seinem Ba. Zürich: Rascher Verlag (Studien aus d. C. G. Jung-Institut III), 1952; Zabkar, Louis Vico: A study of the Ba concept in ancient Egyptian texts. Chicago, Ill.: Univ. Press, 1968 (Studies in Ancient Oriental Civilization; 34).

Einzelne Begriffe können zuweilen sehr umfangreich sein.

Warnung
Die bei der Beschreibung einzelner Begriffe (z. B. Pflanzen, Therapieformen) gemachten Aussagen zu Gesundheit, Heilung, magischen Praktiken usw. sind rein geschichtlichen Inhalts und dürfen in keiner Weise als Unterlage für praktische Anwendungen verstanden werden. Dafür ist jeweils die aktuelle Fachberatung einzuholen. Der Autor übernimmt hier keinerlei Haftung.

Internet
Da die Arbeit im Bemühen um Vollständigkeit mehrere Bände umfassen wird, sind über das Internet schon jetzt die erstellten Begriffe zugänglich. Jedem steht es frei, Ratschläge und Ergänzungen kundzutun. Die Formulierung der Begriffe bleibt jedoch in der Hand der Redaktion, um die Einheitlichkeit zu wahren und unnötige Rechtsprobleme zu vermeiden.
Man erreicht das Lexikon über www.igw-resch-verlag.at/lexikon oder auch über die Suchmaschinen unter der Eingabe Lexikon der Paranormologie.


Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie. Band 2: B – Byzanz. Innsbruck: Resch, 2011 (LPN 2). XII, 509 S., ISBN 978-3-85382-090-2, Ln, EUR 48.50 [D], 49.90 [A], SFr 55.00

Resch, Andreas: Lexikon der Paranormologie. Band 1: A – Azurit-Malachit. Innsbruck: Resch, 2007, XII, 580 S., ISBN 978-3-85382-081-0, Ln, EUR 38.30 [D], 39.90 [A], SFr 44.00

Jeder Band ist auch einzeln beziehbar, ohne Verpflichtung zur Abnahme der gesamten Bände.

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