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Schramm: Business Metaphysics

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SCHRAMM, MICHAEL: Wie funktioniert die Geschäftswelt wirklich? Business Metaphysics und Theorie der Firma. ETHICA 24 (2016) 4, 311 – 360

Seit Jahrzehnten ist die ökonomische „Theorie der Firma“ ein kontrovers diskutiertes Thema. Der Aufsatz argumentiert, dass das monodimensionale (also rein ökonomische) Modell eines Unternehmens in der neoklassischen Firmentheorie, erstens, ein konzeptioneller Fehler ist und dass dieser Fehler, zweitens, tiefere Gründe hat, nämlich Gründe metaphysischer Art. Der Aufsatz klärt seine Vorstellung von „Metaphysik“ und analysiert die in der neoklassischen Firmentheorie zugrunde gelegte Hintergrundmetaphysik, welche die mechanistische Metaphysik der „Maschine“ ist. Ein sehr viel angemessenerer Typus von Metaphysik wurde von dem Mathematiker, Physiker und Philosophen Alfred North Whitehead vorgelegt: eine „Philosophie des Organismus“ oder „Prozessphilosophie“. Für den Zweck dieses Aufsatzes wird Whiteheads Metaphysik durch die „Sozialontologie“ des Philosophen John Searle ergänzt. Im Licht dieser metaphysischen Konzeptionen kann der Hauptfehler der neoklassischen „Theorie der Firma“ als ein Beispiel für das identifiziert werden, was Whitehead den „Trugschluss der unzutreffenden Konkretheit“ genannt hat. Das Papier erläutert dann die allgemeinen Grundzüge einer Whiteheadianischen „Business Metaphysics“ und schließt mit einigen Grundlinien einer Theorie der Firma im Rahmen der „Business Metaphysics“: Eine Firma ist weder ein Marktersatz noch ein Netzwerk von Verträgen, sondern ein Netzwerk von konkreten Transaktionen, die unausweichlich auch eine moralische Dimension aufweisen.

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