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Prenner: Islamische Mystik

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PRENNER, KARL: Islamische Mystik, religiöse Praktiken und Rituale. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 65 (2016) 1, 33 – 57

Anhand der Themenstellung wird versucht aufzuzeigen, wie es kultur- und geistesgeschichtlich zur Verbindung der islamischen Mystik mit der Vielfalt von volksreligiösen Praktiken, vor allem mit der Heiligenverehrung, gekommen ist. Nach einer religionsgeschichtlichen Zuordnung von Magie und einem Überblick über die Entwicklung des Sufismus wird konkret auf die Orden und Bruderschaften eingegangen, auf deren Riten und Praktiken (dhikr), auch im Zusammenhang mit dem Dschinn-Glauben. Die islamische Heiligenverehrung hat ihren Ursprung bei den spirituellen Leitern der Orden und Bruderschaften, indem diese als Träger der baraka (Segenskraft) fungieren. Als das eigentliche Kriterium für Heiligkeit gelten aber insgesamt die Wunder. Der sich in osmanischer Zeit herausbildende „Dreiklang“ muslimischer Frömmigkeit verwirklicht in harmonischer Weise den Scharia-Islam und den Heiligenkult im Verbund mit der mystischen Frömmigkeit. Sozioökonomische und politische Veränderungen der muslimischen Gesellschaften ab der Kolonialzeit, vor allem das Aufkommen des Wahhabismus und des politischen Islam, hatten auch auf die Volksreligiosität entsprechende Auswirkungen, die verstärkt gerade auch in der Gegenwart zu beobachten sind.

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