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Ostheimer: Neoliberal-neosozial

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OSTHEIMER, JOCHEN: Neoliberal – neosozial: Der Wandel des Sozialstaats. Sozialethische Anfragen und Impulse. ETHICA 20 (2012) 1, 27 – 49

Der Sozialstaat steht unter großem Druck. Dies lässt sich zum Teil durch seine Entstehungs- und vor allem Ausbaugeschichte erklären. Denn der Sozialstaat soll unzählige und vielfach auch unbestimmte gesellschaftliche Probleme lösen. Er ist ein wesentliches Instrument in der politischen Gestaltung gesellschaftlicher Lebensverhältnisse, die von ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen gewünscht wird. Durch diese Ausweitung, aber auch durch externe Ursachen scheint der Sozialstaat an seine Grenzen zu stoßen. Als Reaktion werden oft ein Abbau sozialstaatlicher Leistungen und eine Verstärkung marktwirtschaftlicher Elemente verlangt. Diese Entwicklung, die sich in ganz Europa in unterschiedlicher Ausprägung beobachten lässt, wird von Kritikern zumeist als "neoliberal" bezeichnet, kann aber auch als "neosozial" betrachtet werden; trotz des Gegensatzes in der Bezeichnung gehen beide Einschätzungen in dieselbe Richtung. In einer abschließenden normativen Perspektive werden die aktuellen Entwicklungen bzw. Reformvorschläge in sozialethischer Hinsicht anhand der drei Sozialprinzipien Personalität, Solidarität und Subsidiarität diskutiert.

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