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Schmitt: Hans Joas

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SCHMITT, HANSPETER: Glaube als Größe und Grenze optionaler Moral. Im Gespräch mit Hans Joas. ETHICA 23 (2015) 2, 99 – 114

Die Notwendigkeit, Glaube und Moral bzw. Spiritualität und Praxis zu vermitteln, ist ein Teil der Identität biblisch fundierten Glaubens und bildet daher eine Grundaufgabe christlicher Theologie bzw. Theologischer Ethik. In der christlichen Theologiegeschichte haben sich für diese Vermittlung unterschiedliche Paradigmen herausgebildet, die aus heutiger Sicht der kritischen Reflexion bedürfen. In seinen jüngeren Werken liefert der Philosoph und Soziologe Hans Joas dieser Reflexion ein anthropologisch wie kulturell fundiertes Theorieangebot und führt damit die Debatte in entscheidender Weise fort. Dabei beschreibt er die Erfahrung der Selbsttranszendenz – ihre Artikulation und Deutung – als grundlegenden Akt, der die Angebote von Religionen und die humane Wertorientierung auf fundamentale Weise verbindet. Glaube und Religion eröffnen nach Joas die Chance, universale, damit menschenrechtlich angelegte Optionen und Haltungen im Bewusstsein von Menschen und Kulturen zu verankern. Im Gespräch mit Joas wäre freilich zu bedenken, dass christlicher Glaube nicht allein zur Etablierung optionaler Moralgrößen beiträgt, sondern zugleich die heilvolle Grenze einer lediglich moralisch verstandenen Wirklichkeit markiert und gestaltet.

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