IMAGO MUNDI

IGW - INSTITUT FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT - RESCH VERLAG

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IGW - IMAGO MUNDI

IGW - IMAGO MUNDI

GESCHICHTE VON IGW - IMAGO MUNDI

Die Geschichte von IGW und IMAGO MUNDI reicht tief ins 20. Jahrhundert zurück und nahm einen sehr inhaltsreichen Verlauf.

1. Anfänge

Die ersten Ansätze von IMAGO MUNDI und des Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft (IGW) gehen auf den Verleger Josef Kral (1887-1965) in Abensberg (Deutschland) und auf den Zisterzienserabt Alois Wiesinger, Schlierbach (Österreich), zurück.

1951 gründete Kral zusammen mit Abt Wiesinger die Zeitschrift "Glaube und Erkenntnis", die der Erforschung und Feststellung von paranormalen Phänomenen, unbekannten Kräften der menschlichen Seele und der Wirklichkeit einer geistigen Welt dienen sollte. Die Veröffentlichung dieser Zeitschrift gab einer Reihe von Persönlichkeiten die Möglichkeit eines Gedankenaustausches, der nach den Wirren des 2. Weltkrieges und dem einsetzenden materiellen Fortschrittsglauben die Wirklichkeit einer geistigen Welt betonte. Man war sich bewusst, dass angesichts des großen Vertrauens in die empirische Forschung der deduktiven philosophisch-theologischen Argumentation für das Geistige empirische Werte beigestellt werden müssen, um Beachtung zu finden.

Da nun auch die Psychologie als "Wissenschaft der Seele" auf die naturwissenschaftliche Argumentationsform einschwenkte und bei ihrer reinen Funktionsbeschreibung die Frage des Geistes völlig ausklammerte, hoffte man im Rahmen der Parapsychologie, vor allem durch die Erforschung der Grenzphänomene im religiösen Bereich, die geforderten empirischen Beweise zu finden.

2. Internationale Gesellschaft Katholischer Parapsychologen (IGKP)

So gründete Josef Kral am 1. Dezember 1958 zusammen mit Prof. Dr. Gebhard Frei, Schöneck / Schweiz, Prof. Dr. Peter Hohenwarter, Wien, Dr. Gerda Walther, München, und anderen Persönlichkeiten die Internationale Gesellschaft Katholischer Parapsychologen (IGKP). Prof. Frei übernahm die Präsidentschaft, während Prof. Hohenwarter und Dr. Walther die beiden Vizepräsidenten stellten. Josef Kral übernahm das Generalsekretariat.
1959 konnte der bekannte Philosoph Gabriel Marcel für das Ehrenpräsidium gewonnen werden.

Die endgültige Gestaltung der Gesellschaft sollte auf einer Sondertagung anlässlich des Eucharistischen Weltkongresses 1960 in München erfolgen. Diese Sondertagung kam jedoch nicht zustande.

1965 starb der Initiator Josef Kral, nachdem er den Redemptoristenpater Dr. Andreas Resch, Innsbruck, mit seiner Nachfolge beauftragt hatte.


3. IMAGO MUNDI

Resch trat für eine ideologiefreie, wissenschaftliche Betrachtung der Grenzphänomene ein, baute 1965 die Gesellschaft zu einer Internationalen Interessengemeinschaft für Grenzgebiete der Wissenschaft aus und nannte sie IMAGO MUNDI, um das eigentliche Ziel der Gesellschaft, nämlich die Weitung und Vertiefung des christlichen Welt- und Menschenbildes, besonders hervorzuheben.

Für den 26. bis 29. September 1966 berief er unter dem neuen Namen IMAGO MUNDI den 1. Internationalen IMAGO MUNDI-Kongress mit dem Thema "Im Kraftfeld des christlichen Weltbildes" nach Schloss Fürstenfeld in München ein. Auf diesem Kongress wurde unter Vorsitz von Prof. Dr. Gebhard Frei die "Internationale Interessengemeinschaft für Grenzgebiete der Wissenschaft IMAGO MUNDI" samt den vorgelegten Satzungen gutgeheißen.

Prof. Dr. Gebhard Frei wurde zum Präsidenten, Prof. Dr. Erwin Nickel, Freiburg / Schweiz, zum Vizepräsidenten und Dr. Andreas Resch zum Generalsekretär gewählt.

Gabriel Marcel übernahm weiterhin die Ehrenpräsidentschaft.

Am 27. Oktober 1967 starb Prof. Dr. Gebhard Frei, was einen großen geistigen Verlust für IMAGO MUNDI bedeutete. Seine geistige Offenheit hatte einen starken Einfluss auf die Interessengemeinschaft und in besonderer Weise auf P. Resch, der sein Privatschüler war.

Auf dem II. IMAGO MUNDI-Kongress von 3. bis 6. Oktober 1968 in Luzern mit dem Thema: "Was ist der Mensch?", erhielt Prof. Frei in Prof. DDDr. Roberto Masi von der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom einen würdigen Nachfolger. Leider starb Prof. Masi ganz unerwartet am 24. Dezember 1969.

Die Gemeinschaft war aber bereits so gefestigt, dass im Jahre 1970 der III. IMAGO MUNDI-Kongress in Schloss Puchberg / Österreich unter dem Thema: "Welt, Mensch und Wissenschaft morgen" mit bestem Erfolg abgehalten werden konnte.

Auf dem IV. IMAGO MUNDI-Kongress von 1972 in Königstein/Taunus, Deutschland, mit dem Thema: "Der kosmische Mensch" konnte schließlich Prof. Dr. Erwin Nickel, Freiburg / Schweiz, für die Präsidentschaft gewonnen werden.

Am 8. Oktober 1973 starb der Ehrenpräsident von IMAGO MUNDI, der berühmte Philosoph Gabriel Marcel. Seine Nachfolge übernahm am am 18. 1. 1974 der Begründer der Anthropologischen Parapsychologie und Inhaber des 1. Lehrstuhls für Parapsychologie in Europa, Prof. Dr. Wilhelm H. C. Tenhaeff, aus Utrecht in Holland.

Auf dem V. IMAGO MUNDI-Kongress von 5. bis 8. September 1974 in Brixen / Südtirol mit dem Thema "Mystik" fanden sich über 300 Teilnehmer ein.

Beim Vl. IMAGO MUNDI-Kongress von 21. bis 25. Juli 1976 in Augsburg mit dem Thema "Paranormale Heilung" waren es bereits 500. Auf der Generalversammlung wurde Prof. Dr. Magnus Schmid, München, zum Vizepräsidenten gewählt. Er konnte dieses Amt jedoch nur kurz ausüben, da er am 13. April 1977 starb.

IGW-IMAGO MUNDI

Der VII. IMAGO MUNDI-Kongress mit dem Thema "Fortleben nach dem Tode", der von 13. bis 17. September 1978 in den Stadtsälen zu Innsbruck stattfand, führte über 1000 Teilnehmer zusammen. Dieses Anwachsen der Besucherzahl warf die Frage der Sicherheit und Verantwortung auf, zumal bis dahin alle Kongresse von P. Resch finanziell und rechtlich persönlich getragen wurden. So wurde auf der Generalversammlung vom 15. 9. 1978, neben der Wahl von Dr. Günter Emde, Ottobrunn, zum Vizepräsidenten, der Beschluss gefasst, die Interessengemeinschaft als gemeinnützigen Verein einzutragen.

Da eine derartige Eintragung eine völlige Loslösung vom Redemptoristenkolleg in Innsbruck in sich barg, das P. Resch für diese Arbeit freistellte, musste dieser zur Wahrung des Erreichten einen neuen Weg gehen, der sich durch die Gründung des INSTITUTS FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT (IGW) unmittelbar anbot. IMAGO MUNDI wurde rechtlich in den gemeinnützigen Verein des IGW eingegliedert, das von nun an auch die rechtliche Verantwortung der IMAGO MUNDI-Kongresse übernahm.

Diese Eingliederung führte beim IX. IMAGO MUNDI-Kongress, der von 15. bis 18. September 1982 im Kongresshaus Innsbruck unter dem Thema "Geheime Mächte: Der Innenraum des Menschen" abgehalten wurde und 800 Teilnehmer vereinte, zu einer Anpassung der ursprünglichen Statuten von IMAGO MUNDI an die Satzungen des IGW, das die juridische Absicherung von IM trägt und für die Interessengemeinschaft gleichzeitig ein Höchstmaß an Eigenständigkeit gewährleistet.

Nach dieser rechtlichen Anpassung der Statuten von IMAGO MUNDI an das IGW wurde gemäß § 11,11 der neuen Satzungen von IMAGO MUNDI auf der Vorstandssitzung des IGW vom 17. Oktober 1984 Prof Dr. Ernst Senkowski, Mainz, zum Präsidenten von IMAGO MUNDI ernannt. In der gleichen Sitzung wurde Prof. Dipl.-Ing. Alex Schneider, St. Gallen, zum Vizepräsidenten ernannt. Das Generalsekretariat blieb weiterhin in den Händen von Prof. Dr. Dr. Andreas Resch, Innsbruck.

Als Ehrenpräsident konnte am 11. Juli 1985 der bekannte Ophthalmologe Prof. Dr. Dr. h. c. Fritz Hollwich, Oberaudorf / Deutschland, gewonnen werden.


Nach dem Ausscheiden von Prof. Senkowski als Präsident übernahm neuerlich Prof. Dr. Erwin Nickel die Präsidentschaft bis zu seinem Tod 2005.

1. IGW

Das INSTITUT FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT (IGW) ist eine gemeinnütziger Verein und bezweckt den Ausbau und der Vertiefung des christlichen Welt- und Menschenbildes durch Einbau der Kenntnisse aus dem interdisziplinären Geschpräch im Grenzbereich von Physis, Bios, Psyche und Geist.

Das IGW wurde am 15. September 1978 in den Stadtsälen von Innsbruck feierlich eröffnet und daselbst am 1. Februar 1980 als gemeinnütziger Verein eingetragen.

Bei der konstituierenden Sitzung des Vereins am 25. März 1980 wurde Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch auf Lebenszeit zum Präsidenten des IGW gewählt.

Am 15. Dezember 1987 erfolgte die Aufnahme des IGW in den Verein der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs.

IMAGO MUNDI ist eine Internationale Interessengemeinschaft für Grenzgebiete der Wissenschaft unter der rechtlichen Trägerschaft des INSTITUTS FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT (IGW).

2. IMAGO MUNDI

Mit der Gründung des IGW als Forschungsträger hat sich IMAGO MUNDI als Interessengemeinschaft im Rahmen des IGW die Aufgabe gestellt, dessen Arbeit durch Bezug der Zeitschrift  GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT sowie anderer Veröffentlichungen im Bereich der Grenzgebiete zu unterstützen.

Durch die juridische Trägerschaft des IGW gibt es für die Mitglieder von IMAGO MUNDI außer einer einmaligen Beitrittsgebühr von dzt. EUR 25.- weder einen Mitgliedsbeitrag noch irgendeine rechtliche Haftung. Es geht um die Förderung eines wahrheitsgetreuen Welt- und Menschenbildes.

Durch die IMAGO MUNDI-Kongresse, die sich in der Schriftenreihe "Imago Mundi" niederschlugen, die Zeitschrift "Grenzgebiete der Wissenschaft" und die weiteren Veröffentlichungen des IGW ist dies zu einer ehrenvollen und verantwortungsbewussten Aufgabe für ein umfassenderes Verständnis von Welt und Mensch geworden. Diese umfassende Sicht schließt den Außen- und Innenraum des Menschen gleichermaßen ein und ist angesichts der völligen Zersplitterung der wissenschaftlichen Forschung und der Interpretation ihrer Ergebnisse zu einem Gebot der Stunde geworden.

Da zur Zeit anspruchsvolle Veranstaltungen in Inhalt und Form aufgrund der Möglichkeiten der elektronischen Wissensvermittlung nicht mehr von Bedeutung sind, bedient sich auch IMAGO MUNDI in Zusammenarbeit mit dem IGW dieser neuen Möglichkeiten der Kommunikation.

3. Mitarbeit

Das IGW lädt alle Interessenten und Fachexperten im Bereich der Grenzgebiete zur Mitarbeit ein.

Die Mitarbeit erfolgt vornehmlich in Form von Beiträgen, Kurzberichten und Rezensionen sowie durch Anregungen
und Hinweise für die Zeitschriften:

GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT

ETHICA Wissenschaft und Verantwortung