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Feld: Totenkult

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FELD, HELMUT: Die Zerstörung des Totenkults in der Katholischen Kirche am Ende des 20. Jahrhunderts. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 64 (2015) 1, 5 – 25

Grundlage und Voraussetzung des Totenkults, im Christentum wie in den anderen Weltreligionen, ist der Seelen- und Jenseitsglaube. Das Mittelalter war die hohe Zeit in der religionsgeschichtlichen Entwicklung des Totenkults. Ein beredtes Zeugnis dafür sind vor allem die Hymnen und großen Fürbitten des Requiems. Einen ersten Rückschlag erlebte diese Form des Kultes in der Reformation, als der Glaube an die Existenz eines postmortalen Zwischenzustandes, des Fegefeuers, abgeschafft wurde. Der katholische Hochklerus, zusammen mit zahlreichen Theologen, unternahm nach dem II. Vatikanischen Konzil den Versuch, den überlieferten, als „mittelalterlich“, „düster“ und „angsterfüllt“ angesehenen Totenkult durch eine „fröhlicher“ und „österlicher“ gestimmte Liturgie zu ersetzen, womit ein in Jahrhunderten gewachsenes Religions- und Kulturgut zerstört wurde.

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